In einer zunehmend digitalisierten Lern- und Lebenswelt nimmt die Förderung der digitalen Transformation im Bildungsbereich eine zentrale Rolle ein.
Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus unterstützt daher die Bildungsregionen in Bayern bei der Weiterentwicklung zu einer „Digitalen Bildungsregion". Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurde in Kooperation mit zahlreichen regionalen Akteuren ein umfassendes Konzept erarbeitet, das zur Bewerbung um das Qualitätssiegel „Digitale Bildungsregion" führte. Auf Basis dieses Konzepts wurde dem Landkreis im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 26.3.2025 das Qualitätssiegel "Digitale Bildungsregion" von Kultusministerin Anna Stolz verliehen.
Landrat Anton Speer betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Erreichten: „Die Auszeichnung „Digitale Bildungsregion" erfüllt uns mit Stolz und sie bestätigt den eingeschlagenen Weg, den wir hier im Landkreis Garmisch-Partenkirchen im Bereich der digitalen Bildung eingeschlagen haben und konsequent gegangen sind. Die heutige Feierstunde ist Ausdruck des gemeinsamen Einsatzes und der hervorragenden Zusammenarbeit zahlreicher Akteure aus Bildung, Wissenschaft, Jugendarbeit und kommunaler Verwaltung"-
Kultusministerin Anna Stolz würdigte in ihrer Rede das Engagement des Landkreises, indem sie hervorhob, dass die fortschreitende Digitalisierung die Lebens- und Lernweise grundlegend verändert: „Die Digitalisierung verändert unsere Art zu leben und zu lernen. Junge Menschen brauchen Orientierung in der digitalen Welt und müssen mit den nötigen Kompetenzen ausgestattet werden, um sich sicher und reflektiert darin zu bewegen. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen geht diesen Weg mit beeindruckendem Engagement. Durch enge Vernetzung und innovative Projekte gestaltet die Region den digitalen Wandel aktiv mit – ein Gewinn für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die gesamte Gesellschaft."
Es wurden beispielhafte Projekte im Landkreis vorgestellt:
- vom beruflichen Schulzentrum stellten Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer vor, wie sich der schulische Alltag verändert hat
- das MuT Projekt hilft Seniorinnen und Senioren im Umgang mit der Digitalisierung
- die TUM erläuterte die Chancen durch den Universitätsstandort der Geriatronik, der sich der Gestaltung der Zukunft in der Pflege und Unterstützung älterer Menschen widmet
- das neue Medien- und Kompetenzzentrum steht ab sofort den Schulen des Landkreises zur Verfügung
Abschließend betonte Landrat Speer, dass das verliehene Qualitätssiegel nicht nur als Bestätigung der bisherigen Bemühungen, sondern auch als Ansporn zu verstehen sei, den eingeschlagenen Weg kontinuierlich fortzusetzen und den Landkreis als starken Bildungsstandort weiterzuentwickeln.